Kategorie: allgemein

Klimagerechtigkeit vs. Klimakonferenz!?

„Climate Justice Now- Klimagerechtigkeit jetzt!“ wird auf vielen Demonstrationen sowie auf der alljährlich stattfindenden UN-Klimakonferenz (COP) gefordert. Aber welche Inhalte stecken hinter dem Slogan und sind die UN-Klimakonferenzen wirklich der Ort, an dem diese Forderungen umgesetzt werden (können)?
Das Videoteam von Ecapio hat ein Jahr lang Stimmen von Vertreter*innen aus dem globalen Süden, von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie von Klimaaktivist_innen aus Deutschland aufgezeichnet.
Am 30.11.15 wollen wir nun ausgewählte, kurze Beiträge vorführen und über die Inhalte und Definition von Klimagerechtigkeit diskutieren. Darüber hinaus werden wir von den bisherigen Geschehnissen auf den UN-Klimakonferenzen berichten und einen Blick auf die anstehende COP 21 in Paris (30.11. – 11.12.2015) werfen.
 
Gemeinsam mit Ecapio veranstalten wir diesen offenen Themenabend. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion über die Inhalte von Klimagerechtigkeit sowie auf euer Feedback über unsere Videoarbeit.
 
Alle Videos von Ecapio findet ihr unter https://www.youtube.com/ecapiovideos
 
Ecapio ist gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Einsteiger*innentreffen

Wir laden euch herzlich zum EinsteigerInnentreffen am Montag, den 18.04. um 19:30 Uhr im Verfügungsgebäude Raum  3.102 ein. Wir werden unsere Hochschulgruppe vorstellen und von vergangenen und zukünftigen Projekten berichten.

Wir freuen uns auf neue Gesichter.

Buen Vivir- Abendveranstaltung mit Alberto Acosta

buen vivirMit ihrem neuen Programm will die lateinamerikanische Kult-Band Grupo Sal eine wichtige und notwendige Diskussion im deutschsprachigen Raum befeuern. Grupo sal setzt seit über 30 Jahren entwicklungs- und umweltpolitische Themen erfolgreich musikalisch/ künstlerisch um. Gemeinsam mit prominenten Schauspielern, Schriftstellern (z.B. Ernesto Cardenal und Gioconda Belli), Politikern, Aktivisten, Journalisten und Theologen hat grupo sal zahlreiche musikalische Collagen zu brisanten Themen entwickelt und damit das Bewusstsein für die Schönheiten, aber auch die Probleme Lateinamerikas über Jahrzehnte hin geschärft.

Der Ecuadorianer Alberto Acosta gehört heute zu den führenden Intellektuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts »Buen Vivir«. Als Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador trug er wesentlich dazu bei, dieses Modell in der neuen ecuadorianischen Verfassung zu verankern und damit der Natur eigene Rechte zuzusprechen. Er hat als Erster den Versuch unternommen aus dem indigenen Konzept des »buen vivir« politische Leitlinien für die westliche Welt zu entwickeln. Angesichts des Scheiterns der aktuellen Wachstums- und Fortschrittskonzepte und der drohenden ökologischen und sozialen Krisen werden neue Denkansätze immer wichtiger. Das Konzept des »buen vivir« gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung und ist bereits in mehreren Verfassungen Südamerikas verankert. Vor welche Herausforderungen stellt uns dieses Konzept des »guten Lebens« und welche Chancen bietet es? Acosta entwirft Szenarien einer gerechten Zukunft und stellt sie zur Diskussion.
Das indigene Konzept »Buen Vivir« (Gutes Leben) propagiert – neben einem Leben im Einklang mit der Natur – eine neue »Ethik der Entwicklung«, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil. »Gutes Leben« hat immer auch etwas mit Kultur zu tun. In diesem Sinne will die Veranstaltung der politischen Debatte eine sinnliche und künstlerische Dimension verleihen.
Die Kombination zwischen der künstlerisch-thematischen Darbietung und der konkreten Diskussions- und Fragerunde ermöglicht eine Vertiefung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Thesen und Argumenten. Zudem bietet das Konzept einen kreativen und aktiven Beitrag zur immer drängender werdenden Debatte um globale Gerechtigkeit und Klimafragen das Verhältnis von Ökologie und Ökonomie und um Ziele der Entwicklungszusammenarbeit.

 

Diese Veranstaltung wird organisiert von der Inititaive „Stipendium Enrique Schmidt“, der Hochschulgruppe „Kritische Wirtschaftswissenschaften Göttingen“ und dem Verein „Amnistad con Nicaragua“.

 

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Contigo, Lange Geismarstraße 51, und im Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7, für 10 Euro (ermäßigt 5 Euro). An der Abendkasse wird der Eintritt 14 Euro (ermäßigt 8 Euro) kosten.

Hausarbeiten-Koloquium No. 2

Am Montag, den 13.06. treffen wir uns wie gewohnt um 19:30 im VG 3.102. Zum zweiten Mal findet ein Hausarbeiten-Koloquium statt in dem wir uns zu spannenden Themen austauschen möchten, mit denen sich Einzelne von uns im Rahmen von Seminar- oder Bachelorarbeiten auseinandergesetzt haben.

Dieses mal geht es unter anderem um:

1. Geld gestern und heute: Definition, Geschichte, Moderne – wie könnte eine Geldreform aussehen?

2. Die gesetzliche Rentenversicherung der Bundesrepublik – Gerechtigkeitsprinzipien und Ungleichheitsräume in der Rentenreform von 1957 unter Bezugnahme auf John Rawls Theorie der Gerechtigkeit

Jeder ist herzlich Willkommen, zuzuhören, mitzudiskutieren, aber auch spontan noch Input mitzubringen.

Filmpremiere: YourGreeconomy

Im vergangenen Oktober verbrachte ein Teil unserer Gruppe zehn Tage in Athen um dort junge Menschen ihres Alters zu treffen und Interviews zu führen. Herausgekommen ist dabei ein Dokumentarfilm, der am 5. Juli in Göttingen Premiere feiern wird. Mehr Infos zum Projekt gibt es unter www.yourgreeconomy.com

Der Film wird in Originalversion Englisch/Deutsch mit Englischen Untertiteln gezeigt. Wir freuen uns darauf euch dort zu sehen und bei einem Getränk hinterher den Film und die Situation in Athen zu besprechen. Bis dann!

 

Ökonomontag: Brauchen wir ökologische Ökonomik?

Oliver Richters von der Universität Oldenburg führt ein in das Konzept der „Ökologischen Ökonomik“, die sich als Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre mit Konzepten und Handlungsansätzen für natur- und sozialverträgliche Wirtschafts- und Lebensweisen auseinandersetzt. Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Richters gibt es natürlich genug Raum für Fragen und Diskussion und natürlich auch dafür, unsere Hochschulgruppe kennenzulernen und euch einzubringen.

Los geht’s am kommenden Montag, den 31. Oktober um 19:30 im Oec 1.134. Wer vorher noch etwas mehr über Ökologische Ökonomik und deren Abgrenzung von der Umweltökonomik erfahren möchte, kann auch hier schonmal auf den Seiten der Vereinigung für Ökologische Ökonomie herumstöbern, der Oliver Richters als Vorstandsmitglied angehört.

Ökonomontag: Pluralismus in der Ökonomik

Am Montag, den 07.11. um 19:30 geht es im Raum Oec 1.134 weiter:

Christian Grimm von der Universität Linz (Institute for Comprehensive Analysis of th Economy) hält einen Vortrag zu Pluralismis in der Ökonomik und zur Frage von Machtverhältnissen und Homogenität in der deutschsprachigen Ökonomik. Er wird in seinem Vortrag in heterodoxe Denkschulen in der Ökonomik einführen  und eine empirische Analyse zum gegenwärtigen Profil der deutschsprachigen VWL vorstellen. Wie viel Pluralismus können wir tatsächlich in deutschsprachiger Lehre und Forschung finden? Das entsprechende Working Paper von Christian Grimm findet ihr hier.

Wir freuen uns darauf auf einen spannenden Vortrag und noch viel mehr auf die Diskussion mit euch!

Workshop: Transformation zu einer Postwachstumsgesellschaft

Workshop „Die Transformation zu einer Postwachstumsgesellschaft – Probleme, Herausforderungen, Kritik?“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Spurwechsel – Wachstum neu gedacht“ veranstalten wir in diesem Semester einen Workshop zum Thema „Die Transformation zu einer Postwachstumsgesellschaft – Probleme, herausforderungen, Kritik?“, zu dem wir euch alle einladen möchten. Der Workshop wird geleitet von Luise Tremel von FuturZwei und richtet sich an Studierende im Bachelor, Master sowie Doktorandenprogramm jeglicher Studiengänge und ist somit allen Studierenden und Promovierenden an der Universität Göttingen offen.

Wann: 15. November 2016, 16:00 bis 19:00

Wo: Seminarraum Erdgeschoss Humboldtallee 3 (Professuren für Statistik und Ökonometrie)

Anmeldung/Kosten: keine Kosten, Die Anmeldung ist ab sofort offen. Sendet dazu einfach eine E-Mail an info@kriwigoe.de und gebt euren Namen und euren Studiengang an.

Transformation zu einer Postwachstumsökonomie und die Rolle der Wirtschaftswissenschaften

In seinem Vortrag zeigt Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie , dass die Umsetzung einer Postwachstumsökonomie auch eine neue Form der Wirtschaftswissenschaft braucht. Doch wie ist diese unter den gegebenen Strukturbedingungen im Wissenschaftssystem umzusetzen? Der Vortrag geht auf die Bedeutung von heterodoxen Zentren und Inseln für eine alternative Wirtschaftswissenschaft, auf die Bedeutung von Reallaboren und Feldexperimenten sowie auf neue Formen von Bündnissen für die Durchsetzung einer transformativen Wirtschaftswissenschaft ein.