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Ringvorlesung “Caring, Sharing, Cooperation – Ökonomie jenseits des Homo oeconomicus”

Programm der Ringvorlesung 18/19
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Die HSG Kritische Wirtschaftswissenschaften Göttingen bieten im Wintersemester 2018/19 eine weitere Ringvorlesung an. Unter dem Titel “Caring, Sharing, Cooperation – Ökonomie jenseits des Homo oeconomicus” werden in diesem Semester unter anderem folgende Fragen behandelt: Handeln wirtschaftliche Subjekte immer “eigennützig” und “rational”? Was genau verstehen die Wirtschaftswissenschaften unter diesen Begriffen? Welche Alternativen gibt es, das wirtschaftliche Verhalten des Menschen zu analysieren und zu verstehen?

Die Vorlesung soll Studierenden der Unversität Göttingen die Möglichkeit geben, ein Bild der Theorienvielfalt in der Volkswirtschaftslehre zu erlangen und somit die bestehende Lehre an der Universität Göttingen ergänzen. Ausgehend von der Betrachtung des Homo oeconomicus und den Neuerungen durch die Verhaltensökonomik, sollen in der VWL vorherrschende Menschenbilder und deren Auswirkungen auf Forschung, Gesellschaft, Umwelt und Unternehmen diskutiert werden. Im Anschluss sollen alternative Konzepte, in Anbetracht der aktuellen ökologischen und sozialen Herausforderungen, kritisch hinterfragt werden. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, auf welche Weise soziales, umweltschonendes und kooperatives Verhalten in verschiedenen wissenschaftlichen Ansätzen betrachtet wird und wie es im Wirtschaftsprozess wirkt.

Die Vorträge der Ringvorlesung werden von verschiedenen Referent*innen aus Deutschland und aus dem EU-Ausland gehalten. Ergänzend dazu, werden die Inhalte und Diskussionspunkte der Vorträge in Tutorien vertieft. Die Veranstaltung findet im Wintersemester 2018/19 wöchentlich Donnerstags von 16.00-17.30 Uhr in ZHG 001 statt. Zusätzlich zur Ringvorlesung wird es Übungen zur Nachbereitung der Inhalte geben. Die Übungen sollen weiteren Platz für Diskussionen und Wiederholung der Themen mit Blick auf die Abschlussklausur bieten. Studierende der Wirtschaftswissenschaften (BWL/ VWL) können sich die Teilnahme an der Vorlesung über das Modul “Heterodoxie in der VWL” anrechnen lassen (6 Credits). Studierende anderer Fachrichtungen wenden sich bitte an die jeweiligen Prüfungsämter.

Weiter Infos zur Anmeldung für Studierende gibt es hier

 

Vortrag: Macht und Ohnmacht internationaler Wirtschafts-Institutionen

…  am Beispiel der WTO und des IMF

Montag 11.7.   –   19:30 Uhr   –   VG 3.102

Die ökonomische Globalisierung der letzten Jahrzente führt eine zunehmende Ausdehnung von Märkten, Produktionssystemen  und  Finanztransaktionen, mit sich. Neben Effizienzgewinnen führt diese “neue” Offenheit  kapitalistischer  Volkswirtschaften auch zu einer Einschränkung der  wirtschafts­ und  finanzpolitische  Steuerungsfähigkeit  natio­naler Regierungen mit sich. Von internationalen Institutionen erwarten ÖkonomInnen vor allem den weiteren Abbau  von  Globalisierungshindernissen,  aber  zugleich  die  Gestaltung  einer  Marktordnung,  die  auch Vorkehrungen zur Abwehr von Krisen trifft. Doch wie groß ist die Macht dieser Institutionen wirklich und welche Machtstrukturen liegen ihnen zu Grunde?

Diese Frage werden wir mit Patrick Theiner am kommenden Montag diskutieren. Er ist akademischer Rat am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen des Instituts für Politikwissenschaft. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf internationalen Beziehungen, internationalen Institutionen, Entwicklungshilfe und -zusammenarbeit, und globaler Gesundheitspolitik. Seine Dissertation erforschte die Interaktionen zwischen Staaten und Institutionen in diesem Feld.

Ihr seid herzlich eingeladen am Montag im VG vorbeizukommen und mitzudiskutieren.

Möge die Macht bis dahin mit euch sein!

Filmpremiere: YourGreeconomy

Das Filmplakat des Dokumantarfilms YourGreeconomy

Im vergangenen Herbst war ein Filmteam in Kooperation mit den Kritischen Wirtschaftswissenschaften in Athen unterwegs: Ihr Ziel war es etwas mehr Realität in ein theoretisches VWL-Studium zu bringen. Sie wollten sich Geschichten erzählen lassen, davon was in den vergangenen Jahren in Griechenland passiert ist. Herausgekommen ist dabei nun ein 40 Minütiger Dokumentarfilm, der am 5. Juli im Cafe Dots Premiere feiern wird.

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Antifaschistischer Stadtrundgang am Montag, den 27. Juni um 19 Uhr

wir treffen uns zu einem historischen, antifaschistischen Stadtrundgang am Montag, den 27. Juni um 19 Uhr an der Turm-Mensa. Ausgehend von der Uni wird uns der Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.  1-1,5 h durch die Stadt führen. Bestimmt eine Möglichkeit Göttingen aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen, also schließt euch gerne an!

Der Schwerpunkt wird auf Begebenheiten zur ArbeiterInnenbewegung, dem historischen antifaschistischen Widerstand der 1920er und 1930er Jahre, der Hausbesetzerszene in den 70ern und auch auf aktuellen Entwicklungen liegen. Wir freuen uns über alle Interessierten!

Doku-Abend: Im Glanz der Schattenwirtschaft (30.05. 19:30 Uhr)

Menschen in Afrika sind arm und hilfsbedürftig? Soweit das Klischee. Der amerikanische Autor Robert Neuwirth hat unzählige Afrikaner kennengelernt, die sich erfinderisch und ehrgeizig eine Existenz aufbauen. Eine wichtige Rolle dabei spielen Kredite.

Heute Abend ist Filmabend. Deckt euch mit Popcorn ein und kommt im VG 3.102 vorbei!

Mehr zum Film unter: http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-373048.html

 

 

Vortrag von Dr. Dieter Plehwe zum Einfluss politischer Think Tanks

24.05.   –   10 Uhr   –   MZG 6.117

Organisatorisch erfordern komplexe politische Rahmenbedingungen eine Diversifikation der Strategien vieler Akteure: Europäische Firmen organisieren sich in nationalen und transnationalen Verbänden, finanzieren Stiftungen und Think Tanks, beauftragen Beratungsfirmen und Rechtsanwaltskanzleien und knüpfen Allianzen. In Anbetracht des Wachstums der Zahl der Interessengruppen insgesamt und des besonders raschen Wachstums von NGOs und Think Tanks, wollen wir die Frage nach deren Macht und Einfluss im öffentlichen Diskurs diskutieren.

Dieter Plehwe ist promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (Projektgruppe Modes of Economic Governance). Seine Arbeitsschwerpunkte sind vergleichende Kapitalismusforschung, Internationale Politische Ökonomie und Neoliberalismus. Die Untersuchung und Kritik struktureller Machtverhältnisse und instrumenteller Einflussnahme waren bereits Gegenstand der Arbeit der von ihm mitbegründeten Gruppe „Buena Vista Neoliberal?“ 2010 hat er gemeinsam mit Kolleg/inn/en die Think Tank Network Initiative gegründet, um die rasch wachsende Zahl von Think Tanks im In- und Ausland vergleichend zu analysieren.

Kommt vorbei und diskutiert mit!

Coloquium Rethinking Development Economics

The coloquium on Rethinking Development Economics is meeting again this Wednesday, April 20th 6 p.m. in VG 3.104. We will discuss a paper by Milford Bateman and Ha-Joon Chang: „Microfinance and the Illusion of Development: From Hubris to Nemesis in Thirty Years“. Reading the paper is recommended, but everyone is invited to join if you are interested in the topic. You can find more information here.

EinsteigerInnentreffen 18.04.

Wir laden euch herzlich zum EinsteigerInnentreffen am Montag, den 18.04. um 19:30 Uhr im Verfügungsgebäude Raum  3.102 ein. Wir werden unsere Hochschulgruppe vorstellen und von vergangenen und zukünftigen Projekten berichten.

Wir freuen uns auf neue Gesichter.

Podiumsdiskussion “Arbeitsmarkt der Zukunft”

Am Mittwoch, den 10. Februar, veranstaltete die Hochschulgruppe Kritische Ökonomik der Universität Göttingen eine Podiumsdiskussion zum Thema „Arbeitsmarkt der Zukunft“. Das Podium besetzten die niedersächsische Staatssekretärin für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, der Abteilungsleiter des DGB für Arbeitsmarktpolitik, Wilhelm Adamy, der Direktor des Niedersächsischen Wirtschaftsforschungsinstitut, Stephan Thomsen sowie die Direktorin des soziologischen Forschungsinstituts der Universität Göttingen sowie Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Unternehmen und Wirtschaft, Frau Mayer-Ahuja.

Die Diskutanten tauschten sich im Laufe der Diskussion über die aktuelle und zukünftige Situation des Arbeitsmarktes sowie über die Herausforderungen für Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft in diesem Zusammenhang aus. Einige der diskutierten Themen waren hierbei, unter anderem, die zunehmende Prekarisierung der Arbeit, die Krise der Gewerkschaften, die unterschiedlichen Beschäftigungssituation in den Ländern der Europäischen Union und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Zusammenhang der Arbeitszeitverkürzung. Die Podiumsdiskussion war die letzte Veranstaltung der von StudentInnen organisierten Ringvorlesung „Heterodoxie in der VWL – Arbeit, Lohn und Einkommensverteilung“, welche den teilnehmenden StudentInnen einen Überblick über die ökonomischen Zusammenhänge in Einkommensfragen aus einer pluralen und kritischen Perspektive vermittelte.