Wir sind eine interdisziplinäre Gruppe von Student_innen in Göttingen. Wir setzen uns kritisch sowohl mit dem Mainstream der ökomomischen Lehre, als auch mit heterodoxen Ansätzen der Wirtschaftswissenschaften auseinander. Weitere Informationen zur Kritik an der aktuellen VWL finden sich beim Netzwerk Plurale Ökonomik und den International Students for Pluralism in Economics. Unsere Gruppe ist mit diesen beiden Organisationen assoziiert.

Aktuelles

Transformation zu einer Postwachstumsökonomie und die Rolle der Wirtschaftswissenschaften

Vortrag von Uwe Schneidewind am 02. Dezember um 18:00 in ZHG 002

In seinem Vortrag zeigt Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie , dass die Umsetzung einer Postwachstumsökonomie auch eine neue Form der Wirtschaftswissenschaft braucht. Doch wie ist diese unter den gegebenen Strukturbedingungen im Wissenschaftssystem umzusetzen? Der Vortrag geht auf die Bedeutung von heterodoxen Zentren und Inseln für eine alternative Wirtschaftswissenschaft, auf die Bedeutung von Reallaboren und Feldexperimenten sowie auf neue Formen von Bündnissen für die Durchsetzung einer transformativen Wirtschaftswissenschaft ein.

Die offene Gesellschaft: Debatte mit Harald Welzer, Jan Grossarth sowie Fachleuten aus Göttingen

„Spurwechsel – Wie wollen wir zukünftig wirtschaften?“ am 24. November 2016 um 19:45 im Deutschen Theater Göttingen

Endliche Ressourcen, Klimawandel, soziale Ungleichheit: Probleme unserer Zeit werfen die Frage auf, wie zukünftiges Wirtschaften weltweit aussehen kann. Während sich viele darin einig sind, dass ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Wandel notwendig ist, herrscht bei der Frage des „Wie“ noch Unklarheit: Die einen sehen in der wachstumsorientierten Weltwirtschaft keine Zukunftsfähigkeit und fordern eine Postwachstumsgesellschaft; Die anderen schwören auf sogenanntes „Green Growth“, das unser Wirtschaftssystem nachhaltiger gestalten soll, aber auch Wachstum weiter möglich macht.

Unter dem Dach des bundesweit erfolgreichen Formats »Die offene Gesellschaft« diskutieren zur Frage „Wie wollen wir zukünftig wirtschaften?“ im Deutschen Theater Göttingen der Sozialpsychologe und Begründer der Stiftung Futurzwei Prof. Harald Welzer (»Selbst denken – eine Anleitung zum Widerstand«) und der FAZ-Wirtschaftsredakteur Jan Grossarth (»Vom Aussteigen & Ankommen«). Nach der Diskussion laden wir Euch ein, zu den Aussagen, Ideen, Ein- und Widersprüchen mit Vertreter_innen der Göttinger Kommunalpolitik, der Wirtschaft, der Universität und engagierten Menschen aus der Zivilgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Unter anderem dabei: Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Agrarökonom Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Mitglied des Stadtrats für Die Grünen Dr. Dagmar Sakowsky, Finanzwissen-schaftler Prof. Dr. Robert Schwager.

Kommt vorbei und seid dabei!

Platzreservierungen (freier Eintritt! ) unter
theaterkasse@dt-goettingen.de oder 0551-49 69-11

Hier geht es zur Veranstaltungsankündigung vom Deutschen Theater

Und hier zur Facebook-Veranstaltung.

Ökonomontag: Pluralismus in der Ökonomik

grimmAm Montag, den 07.11. um 19:30 geht es im Raum Oec 1.134 weiter:

Christian Grimm von der Universität Linz (Institute for Comprehensive Analysis of th Economy) hält einen Vortrag zu Pluralismis in der Ökonomik und zur Frage von Machtverhältnissen und Homogenität in der deutschsprachigen Ökonomik. Er wird in seinem Vortrag in heterodoxe Denkschulen in der Ökonomik einführen  und eine empirische Analyse zum gegenwärtigen Profil der deutschsprachigen VWL vorstellen. Wie viel Pluralismus können wir tatsächlich in deutschsprachiger Lehre und Forschung finden? Das entsprechende Working Paper von Christian Grimm findet ihr hier.

Wir freuen uns darauf auf einen spannenden Vortrag und noch viel mehr auf die Diskussion mit euch!

Ökonomontag: Brauchen wir ökologische Ökonomik?

Oliver Richters von der Universität Oldenburg führt ein in das Konzept der „Ökologischen Ökonomik“, die sich als Teilgebiet der Volkswirtschaftslehre mit Konzepten und Handlungsansätzen für natur- und sozialverträgliche Wirtschafts- und Lebensweisen auseinandersetzt. Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Richters gibt es natürlich genug Raum für Fragen und Diskussion und natürlich auch dafür, unsere Hochschulgruppe kennenzulernen und euch einzubringen.

Los geht’s am kommenden Montag, den 31. Oktober um 19:30 im Oec 1.134. Wer vorher noch etwas mehr über Ökologische Ökonomik und deren Abgrenzung von der Umweltökonomik erfahren möchte, kann auch hier schonmal auf den Seiten der Vereinigung für Ökologische Ökonomie herumstöbern, der Oliver Richters als Vorstandsmitglied angehört.

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Workshop: Transformation zu einer Postwachstumsgesellschaft

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Workshop am 15.11. „Die Transformation zu einer Postwachstumsgesellschaft – Probleme, Herausforderungen, Kritik?“

Das Wachstumsparadigma bestimmt nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften die Modelle, sondern auch die öffentliche Diskussion über Fortschritt und Zukunft. Eine demokratische Gesellschaft ohne Wachstum scheint dadurch oft „nur“ eine Utopie. Wir wollen uns in einem Workshop, der von Dana Giesecke von der Stifung FuturZwei geleitet wird, mit Kritik und Herausforderungen an der Postwachstumsökonomie beschäftigen und diskutieren ob und wie eine „Transformation“ möglich ist und welche Vor- und Nachteile diese Alternative zu unserem derzeitigen Wirtschaftssystem mit sich bringt.

Die Teilnahme am Workshop steht allen Studierenden und Promovierenden der Universität Göttingen offen und die Anmeldung ist ab sofort möglich. Sendet dazu einfach bis zum 12. November eine E-Mail an info@kriwigoe.de und gebt euren Namen und euren Studiengang an.

Wann: 15. November 2016, 16:00 bis 19:00

Wo: Seminarraum Erdgeschoss Humboldtallee 3 (Professuren für Statistik und Ökonometrie)

 

 

 

Ökonomontag – Kriwi-Einstiegswochen

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In diesem Semester finden gleich mehrere Kriwi-Einstiegstreffen statt, bei denen ihr die Möglichkeit habt, unsere Gruppe kennenzulernen und euch gemeinsam mit uns mit spannenden Themen auseinanderzusetzen.

Los geht es am kommenden (Ökono)Montag, dem 25. Oktober um 19:30 im HS T01 (Theologicum) mit der der Filmvorführung von „Your Greeconomy“, einem Film der im letzen Jahr als eines unserer Projekte entstanden ist: http://yourgreeconomy.com/
Natürlich habt ihr anschließend auch noch die Möglichkeit, mehr über unsere Gruppe zu erfahren.

Weitere Termine: immer im Oec 1.134 (1. Stock Oeconomicum)
Montag, der 31.10 – Oliver Richters: Brauchen wir ökologische Ökonomik?
Montag, der 07.11 – Christian Grimm: Pluralismus in der deutschen Lehre und Forschung
Montag, der 14.11 – Gemeinsame Planung des kommenden Semesters
Montag, der 21.11 – Heide Haas: Die gesellschaftliche Legimität von Finanzprofiten

Wir freuen uns auf euch!

Ringvorlesung „Heterodoxie in der VWL“

Programm Ringvorlesung Heterodoxie in der VWL WiSe 2016/2017

Die HSG Kritische Wirtschaftswissenschaften Göttingen bieten im Wintersemester 2016/17 eine weitere Ringvorlesung „Heterodoxie in der VWL“ an. Nach dem großem Erfolg im Wintersemester 2014/15 bieten wir in diesem Semester erneut einen pluralen Einblick in heterodoxe Denkschulen in der Volkswirtschaftslehre und wollen uns kritisch mit diesen auseinandersetzen. Die Vorlesung soll Studierenden der Unversität Göttingen die Möglichkeit geben, ein Bild der Theorienvielfalt in der Volkswirtschaftslehre zu erlangen und somit die bestehende Lehre an der Universität Göttingen ergänzen.

Die Veranstaltung findet im Wintersemester 2016/17 wöchentlich Mittwochs von 18.00-19.30 Uhr in ZHG 103 statt. Zusätzlich zur Ringvorlesung wird es Übungen zur Nachbereitung der Inhalte geben. Die Übungen sollen weiteren Platz für Diskussionen und Wiederholung der Themen mit Blick auf die Abschlussklausur bieten. Studierende der Wirtschaftswissenschaften (BWL/ VWL) können sich die Teilnahme an der Vorlesunganrechnen lassen (6 Credits). Studierende anderer Fachrichtungen wenden sich bitte an die jeweiligen Prüfungsämter.

Weiter Infos gibt es hier

 

Ökonomische Herbstschule: Geld & Kredit

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Was ist Geld eigentlich? Wie wirken Kredite? Welche Rolle spielen  Zentralbanken und Banken gesellschaftlich? Als Kritische Wirtschaftswissenschaften Göttingen bieten wir dieses Jahr eine Ökonomische Herbstschule „Geld und Kredit“ an, die diesen Fragen nachgeht. An drei Tagen treffen wir uns auf der Burg Ludwigstein bei Witzenhausen und diskutieren mit ReferentInnen diese und andere Themen. Sei dabei vom 25. bis 27. November.

Alles weitere und die Anmeldung zur Herbstschule findest du hier.

Die Teilnahme steht Göttinger und externen Studierenden offen. Studierende der Georg-August Universität können durch Teilnahme an der Herbstschule und das Ablegen einer Prüfungsleistung Creditpunkte im Wahlbereich erhalten. Die Veranstaltung wird von den Kritischen Wirtschaftswissenschaften Göttingen, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung, Prof. Bizer, veranstaltet. Die Herbstschule wird gefördert durch die Young Scholars Initiative des Institute for New Economic Thinking (INET).

Die Teilnahme an der Herbstschule ist kostenfrei.

ZUR ANMELDUNG

Rethinking Development Economics: Impact Evaluation in Practice

„Rethinking Development Economics“ continues:

We are happy to welcome Luciane Lenz and Jörg Langbein from RWI, Leibniz Institute for Economic Research, for a talk within our lecture series on „Rethinking Development Economics“. The talk will take place on Thursday September 15th from 4:15 until 5:45 pm in Theologicum, Room T 0.133. Our two speakers discuss methods in Impact Evaluation with a special emphasis on RCTs and challenges to their external validity. As a concrete example, they present the process of an Impact Evaluation from design to result dissemination using the example of the Rwandan Electricity Access Roll-Out Program. There will be plenty of space to ask questions and discuss the topic.

We hope to see you there!

Conference Piecing together a Paradigm

On October 19-22, 2016, at the Central European University in Budapest, the Institute for New Economic Thinking’s Young Scholars Initiative (YSI) will hold its first plenary, under the title “Piecing Together a Paradigm”.

YSI is a community of research-oriented students and young scholars that wants to embrace open debate and critical and self-reflective thinking in order to reach a better understanding of economic phenomena. The event will bring together 14 diverse YSI working groups — each searching for frameworks to guide their research — to place their work in a bigger picture, asking how the specific questions of each group fit together.

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